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Die vier wichtigsten Löschmittel sind: Pulver, Schaum, Wasser und Kohlendioxyd (CO2).

Pulver:

Ist zugelassen für die Brandklassen A, B, und C und ist damit das universellste Löschmittel mit einer hohen Löchwirkung.Es wird häufig eingesetzt in öffentlichen Bereichen, bei Autofeuerlöschern, in Heizungskellern und vielen anderen Einsatzgebieten, bei denen ein möglichst umfassender Schutz gewährleistet werden soll und die Ursachen des Feuers vielfältig sein können. Der Nachteil von Pulver ist die starke Staubentwicklung beim Austritt aus dem Löscher. Aus diesem Grund ist der Einsatz in der Privatwohnung nicht empfehlenswert, da umliegende, vom Feuer nicht betroffene Einrichtungsgegenstände in Mitleidenschaft gezogen werden können. Auch für EDV-Anlagen und Arztpraxen sollte man ein anderes Löschmittel wählen, da der Staub die hochempfindlichen Geräte im Umfeld beschädigen kann.

Schaum:

Ist zugelassen für die Brandklassen A und B. Umliegende Einrichtungsgegenstände werden durch Schaum weniger beeinträchtigt, da der Brandherd gezielter bekämpft werden kann. Somit ist er auch für Arztpraxen empfehlenswert.

Wasser:

Ist zugelassen für Brandklasse A. Wasser ist ein effektives Löschmittel für Feststoffbrände, zum Löschen von Flüssigbränden ist Wasser aber völig ungeeignet, da es zum Beispiel beim Auftreffen auf brennendes Fett eine explosionsartige Ausbreitung des Feuers verursacht, was zu Verletzungen führen kann.

Kohlen-dioxyd:

Ist zugelassen für Brandklasse B. CO2 ist das sauberste Löschmittel, da es rückstandslos löscht. Es eignet sich besonders für den Einsatz in Labors und EDV-Zentren zur Schonung empfindlicher Geräte. Zum Schutz der Privatwohnung ist es nicht empfehlenswert, da es nur für Brandklasse B zugelassen ist und somit für das Löchen von Feststoffbränden nur bedingt geeignet ist, weil es das Risiko von Rückzündungen birgt.

Beim Kauf eines Feuerlöschers sollten Sie folgende Unterschiede bedenken:

Aufladelöscher sind Feuerlöcher, deren Löschmittel erst bei der Inbetriebsetzung unter Druck gesetzt werden. Ein Aufladelöscher besteht aus zwei Behältern (Löchmittelbehäter und Treibgasbehälter). Wird zwischen den beiden Behätern eine Verbindung durch öffnen des Ventils am Treibgasbehälter hergestellt, strömt das Treibmittel (Treibgas, z. B. Kohlendioxid) in den Löchmittelbehälter und setzt diesen unter Druck. Aufladelöscher gibt es für die Löchmittel Pulver, Wasser und Schaum als vorgemischte Löung oder als Kartusche mit Schaumkonzentrat.

Vorteil:
Wartungsfreundlicher und bei den meisten Prüfdiensten in der Instandhaltung auf Dauer günstiger als der Dauerdrucklöcher. Eine Druckbehälterprüfung nach 10 Jahren ist bei diesen Geräten nicht vorgeschrieben.

Dauerdrucklöscher (Permanentlöscher ) sind Feuerlöcher, bei dem sich Löschmittel und Treibgas zusammen in einem Löchmittelbehälter befinden. Das im Löchmittelbehälter enthaltene Treibgas (Stickstoff) übt einen andauernden (permanenten) Druck auf das Löchmittel aus. Nach Betäigung der Auslösevorrichtung strömt das Löschmittel unter Druck über das Steigrohr, den Auswurfschlauch und die Auswurfdüse aus dem Feuerlöscher. Dauerdrucklöcher gibt es für die Löchmittel Wasser, Schaum und Pulver.

Nachteil:
Es besteht die Gefahr, dass durch geringe Undichtigkeiten am Löcher (Schleichgase) das Treibgas unbemerkt entweicht und der Löscher damit funktionsunfÃähig wird. Hinzu kommen die höheren Wartungskosten, begründet mit aufwendigeren Arbeiten bei der Instandhaltung.

 

Fü welchen Feuerlöscher entscheide ich mich Schaum oder Pulverlöscher

Warum Schaumlöscher ?

Schaumlöscher haben zwei wichtige Vorteile gegenüber den weitverbreiteten Pulverlöschern:

1.Sie arbeiten mit geringerem Betriebsdruck und bringen das Löchmittel mit einem weichen Sprühstrahl aus. Das bedeutet, jeder Laie, der auch mit einem Gartenschlauch umgehen kann, ist in der Lage, mit einem solchen Schaumlöscher das Löchmittel problemlos zu verspritzen.
Pulverlöcher arbeiten dagegen mit 15 bar Betriebsdruck, damit der Feststoff Pulver ausgestoßen werden kann. Das Prinzip erinnert eher an einen Raketenantrieb als an den Gartenschlauch.
Und damit ist der Laie, der nicht darauf vorbereitet ist, meistens völlig überfordert.
Außerdem ist die Spritzdauer bei Schaumlöschern wesentlich länger, einfach weil nicht so viel Löschmittel auf einmal austritt.

2. Der Löschmittelschaden wird bei Pulver enorm, da sich die gewaltige Staubwolke aus Löschsalzen weit über den Brandherd hinaus überall verteilt. Das Löschmittel Pulver wirkt in Verbindung mit der Luftfeuchtigkeit stark korrodierend. Bei Schaumlöchern dagegen ist der  Löchmittelschaden sehr gering, je nach Schaummittel sogar zu vernachlässigen. Es ist nur dort nass, wo hingespritzt wird.
 

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