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Beim Kauf eines Feuerlöschers sollten Sie folgende Unterschiede bedenken:

Aufladelöscher sind Feuerlöcher, deren Löschmittel erst bei der Inbetriebsetzung unter Druck gesetzt werden. Ein Aufladelöscher besteht aus zwei BehĂ€ltern (LöschmittelbehĂ€lter und TreibgasbehĂ€lter). Wird zwischen den beiden BehĂ€ltern eine Verbindung durch Ă–ffnen des Ventils am TreibgasbehĂ€lter hergestellt, strömt das Treibmittel (Treibgas, z. B. Kohlendioxid) in den LöschmittelbehĂ€lter und setzt diesen unter Druck. Aufladelöscher gibt es fĂŒr die Löschmittel Pulver, Wasser und Schaum als vorgemischte Lösung oder als Kartusche mit Schaumkonzentrat.

Vorteil:
Wartungsfreundlicher und bei den meisten PrĂŒfdiensten in der Instandhaltung auf Dauer gĂŒnstiger als der Dauerdrucklöscher. Eine DruckbehĂ€lterprĂŒfung nach 10 Jahren ist bei diesen GerĂ€ten nicht vorgeschrieben.

Dauerdrucklöscher (Permanentlöscher ) sind Feuerlöcher, bei dem sich Löschmittel und Treibgas zusammen in einem LöschmittelbehĂ€lter befinden. Das im LöschmittelbehĂ€lter enthaltene Treibgas (Stickstoff) ĂŒbt einen andauernden (permanenten) Druck auf das Löschmittel aus. Nach BetĂ€tigung der Ausösevorrichtung strömt das Löschmittel unter Druck ĂŒber das Steigrohr, den Auswurfschlauch und die AuswurfdĂŒse aus dem Feuerlöscher. Dauerdrucklöscher gibt es fĂŒr die Löschmittel Wasser, Schaum und Pulver.

Nachteil:
Es besteht die Gefahr, dass durch geringe Undichtigkeiten am Löscher (Schleichgase) das Treibgas unbemerkt entweicht und der Löscher damit funktionsunfĂ€hig wird. Hinzu kommen die höheren Wartungskosten, begrĂŒndet mit aufwendigeren Arbeiten bei der Instandhaltung.

 

FĂŒr welchen Feuerlöscher entscheide ich mich Schaum oder Pulverlöscher

Warum Schaumlöscher ?

Schaumlöscher haben zwei wichtige Vorteile gegenĂŒber den weitverbreiteten Pulverlöschern:

1. Sie arbeiten mit geringerem Betriebsdruck und bringen das Löschmittel mit einem weichen SprĂŒhstrahl aus. Das bedeutet, jeder Laie, der auch mit einem Gartenschlauch umgehen kann, ist in der Lage, mit einem solchen Schaumlöscher das Löschmittel problemlos zu verspritzen. 
Pulverlöscher arbeiten dagegen mit 15 bar Betriebsdruck, damit der Feststoff Pulver ausgestoßen werden kann. Das Prinzip erinnert eher an einen Raketenantrieb als an den Gartenschlauch.
Und damit ist der Laie, der nicht darauf vorbereitet ist, meistens völlig ĂŒberfordert.
Außerdem ist die Spritzdauer bei Schaumlöschern wesentlich lĂ€nger, einfach weil nicht so viel Löschmittel auf einmal austritt.

2. Der Löschmittelschaden wird bei Pulver enorm, da sich die gewaltige Staubwolke aus Löschsalzen weit ĂŒber den Brandherd hinaus ĂŒberall verteilt. Das Löschmittel Pulver wirkt in Verbindung mit der Luftfeuchtigkeit stark korrodierend. Bei Schaumlöschern dagegen ist der Löschmittelschaden sehr gering, je nach Schaummittel sogar zu vernachlĂ€ssigen. Es ist nur dort nass, wo hingespritzt wird.
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